oder wie viel Sauerstoff gibt es noch auf 4300m
… um es vorweg zu nehmen – wenig, sehr wenig!

Die heutige Etappe führte uns zu einem der höchsten in Amerika anfahrbaren Punkte – dem Pikes Peak. Als Walther Röhrl mit seinem Audi Quattro da hochbretterte war die Straße noch nicht asphaltiert. Mittlerweile ist der Pikes Peak Highway bis auf die Gipelrunde voll ausgebaut.
Die Fabelzeit nach oben haben wir auch nicht gebrochen, war aber auch nicht die Absicht. Hier war der Weg das Ziel. Und der war doch überraschend „atmungsakiv“. Schon die geringste Anstrengung raubte uns „Sportskanonen“ die Puste.

Wir hatten auch mächtig Glück, dass wir eine hervorragende Fernsicht hatten, denn am Tag zuvor hüllte der Berg sich mächtig in Wolken und es sah so aus als würden wir nur Nebelfotos bekommen.
Jetzt sind wir in Buena Vista angekommen und es schüttet aus Eimern bei einem mächtigen Gewitter.
Ach ja, der Dritte Tag in Folge, an dem wir die 2000m Marke nicht nach unten überschritten hätten. Wenn wir heimkommen sind wir also topfit.