Der Unbekannte

Wer von Euch hat schon mal vom „Wind Cave National Park“ gehört?

Wohl die wenigsten. Wir vorher auch eigentlich nicht und trotzdem waren wir vollkommen überrascht. Von der Landschaft her fast wie der Yellowstone (natürlich ohne die Geysire), kleiner, weniger überlaufen, keine Japaner, Chinesen, Inder, dafür jede Menge Motorradfahrer, was ich durchaus verstehen konnte bei den hunderten von schönen Kurven.

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Für die eigentliche Attraktion des Parks hatten wir natürlich auch keine Zeit eingeplant – eigentlich war es ja nur eine Überführungsetappe. Es gibt da ein Höhlensystem, das man mit Rangern (gegen Aufpreis) in 4 verschiedenen Touren besichtigen kann. Leider dauern die ab 90 min, die wir leider nicht hatten – schade! Der Park ist auf jeden Fall mal eine längere Besichtigung wert. Der Black Hill National Forest, der nördlich daran angrenzt ist auch super schön.

Zum Thema Wildlife. Hier haben wir dieses Jahr deutlich mehr Bisons auf einem Haufen gesehen, als die zwei Tage im Yellowstone. Zudem gab es noch ein paar neugierige Gesellen, die sich bis auf fast Armlänge an uns herantrauten:

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Jetzt sind wir gerade in Casper Wyoming und haben uns ein Steak genehmigt. Wenn nicht hier wo dann? Schließlich sind wir schon den ganzen Tag an den „Laufsteaks“ auf den Weiden vorbeigefahren.

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Großes Programm

Heute war „großes Programm“ angesagt:

Badlands NP, Mt. Rushmore NM, Black Hill National Fores und Crazy Horse, also so ziemlich alles was South Dakota so zu bieten hat.

Los ging es mit den Badlands:

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Hier war auch wieder „Wildlife“ in Form von Bighorn Schafen:

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Präriehunden und Bisons:

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Danach ging es in die Black Hills und dort an den Mt. Rushmore:

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Hier noch ein kleiner Nasenvergleich:

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Den Abschluss bildete dann Crazy Horse:

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Custor’s last stand

Zwei Überführungsetappen führten uns vom Glacier NP über Great Falls und Billings nach Rapid City. Meilen fressen war angesagt immer auf der I90 mit kurzen Unterbrechungen an rest areas zum Futtern (und natürlich auch zum Schmöken).

Heute mussten wir natürlich auch noch geschichtsträchtigen Boden besichtigen: Little Big Horn Battlefield, auf dem sich die Batallione des General Custer an den vereinigten Indianerstämmen aufgerieben haben.

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Die weißen Steine markieren exakt die Stellen, an denen ein Soldat sein Leben gelassen hat. Der mit der schwarzen Inschrift steht für die Stelle an dem Custor selbst getötet wurde.

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Auch den gefallenen Indianern wurde ein Mahnmal zuteil (das ganze Battlefield liegt jetzt im Crow-Reservat):

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Weiter ging es auf der I90 bis kurz vor Rapid City ein Ortsschild auftaucht, das für so manchen „Milwaukee-Eisenhaufen-Fahrer“ so was wie das Mekka darstellt: Sturgis (Gott sie Dank, dass die Bikeweek schon vorbei war):

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Going to the sun …

… eigentlich – wenn da nicht in etwa 30.000 Quadratmeilen Wald im Bundesstaat Washington brennen würden und auch im Glacier National Park ein aktives Wildfire mit 30 Acres und ein vor kurzem gelöschtes auf der Ostseite des Parks wären.

Auf den Bildern sieht man dass die Sicht reichlich vernebelt war.

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reichlich verrauchte Luft hier (nein, wir waren es nicht!! Firedanger: EXTREME – no smoking area):

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So sieht das dann hinterher aus:DSC_2063a

 

Das Wildlife störte das wenig:DSC_2039a

Tanz auf dem Vulkan

Der größte schlafende Vulkan der Erde liegt etwas abseits des pazifischen Feuerrings in der nordwestlichsten Ecke von Wyoming.

Der Yellowstone.

Die Magmakammer unter der Caldera heizt die Wassermassen derart auf, dass sie sich an diversen Stellen und in der unterschiedlichsten Form ihren weg zurück zur Oberfläche suchen.

Der wohl bekannteste dieser Geysire ist der Old Faithful, neben dem wir unser Nachtlager aufgeschlagen hatten.

Sunset auf der Terasse der Lodge:

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Um 7:00 Uhr morgens ist das Licht einfach am besten, oder? Hier der Beweis:

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Abendvorstellung vor ganz wenig Touristen:

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Wildlife crossing

… next xx Miles. So steht es zumindest auf den vielen Schildern entlang des Weges.

Bisher war es immer so, dass das Wildlife sich hinter den Bäumen versteckte und sich tierisch darüber gefreut hat unseren Blicken entgangen zu sein.

Heuer konnten wir allerdings einiges „erbeuten“. Nachfolgend die Beweisfotos. Leider fehlt das Bild vom Bären, den Gabi direkt am Wegesrand erspähte.

Moose am „Moose Creek“ im Grand Teaton:

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Frühstück für den im darauf folgenden Bild:

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Einer von zwei Strolchen, die uns auf dem kleinen Spaziergang begegeten:

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Die üblichen Verdächtigen im Yellowstone:

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Ein Osprey-Küken im Nest am Grand Canyon of Yellowstone:

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Ein kapitaler Bursche am Lake Yellowstone:

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Eine ganze Herde davon am Madison River.

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Dinosaurier und anderes Getier

An der Grenze zwischen Colorado und Utah liegt das Dinosaur National Monument. Der Park gliedert sich in zwei Bereiche, den mit den Dinosaurierfossilien und den anderen „The Canyons“ genannt.

Schon vor dem Parkeingang auf der Utah-Seite (Fossilienseite) mussten wir eine Rettungsaktion starten „Rettet das Kaninchen vor dem Coyote“

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Nachdem diese Mission erfolgreich abgeschlossen hatten, ging es mit einem Shuttlebus zur eigentlichen Fossilienfundstelle.

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Man beachte die beiden Fossilien links vor dem Park-Service Schild 😉

Am Nachmittag erhielt unser Tahoe ein wenig „artgerechte Haltung“ als ein kleiner 50km Ausflug 1500m bergab zum Echo Park Campground anstand. Ich verrate Euch besser nicht, was meine Beifahrerin von diesem Abstecher hielt. Ca. 2 Stunden, 6 Bachdurchfahrten, gefühlte 2000 Kurven und viel loose gravel bei 20% Steigung später waren wir wieder zurück auf asphaltierten Straßen. Hier noch ein kleiner Eindruck über die „Straße“:

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Colorful Colorado

Das Colorado National Monument in Fruita, direkt an der Grenze zu Utah war unser Ziel heute.

So langsam kommen wir in die Regionen, die wir so lieben. Felsformationen in allen erdenklichen Farben, von hellweiß, über ocker und rostrot bis schokobraun.

Der Rimrock Drive war die frühe Abfahrt in Glenwood Springs wert. Sobald die Bilder bearbeitet sind stelle ich hier welche ein,

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Und hier – wie versprochen noch ein paar Bilder:

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Höhlenforscher

Glenwood Springs ist für 2 Dinge bekannt: Die heißen Thermalquellen – übrigens die größten in den USA mit fast 100m Länge (32°-Pool) und die Glenwood Caverns (mit angeschlossenem Adventure Park).

Erstere haben wir aus Überfüllungsgründen einfach mal übergangen, da auch am Hotel ein Außenpool vorhanden war. Die Caverns haben wir uns angesehen und fanden sie beide super. Der Adventure Park ist auch was für Adrenalinjunkies, es gibt dort eine Schaukel, bei der man mal eben 1000m über dem Abgrund hängt. Gott sei Dank, dass das Ding gerade gewartet wurde und außer Betrieb war, sonst hätte ich da noch schaukeln müssen.

Bei den Caverns gibt es 3 Tourmöglichkeiten

  1. Die Weicheiertour, bei der es über einen breiten Tunnel und schön ausgebaute Stufen (128) nach unten geht – Kings Cavern Tour
  2. Die Fortgeschrittenen Tour, bei der es schon etwas enger zugeht aber immer noch gut zu machen ist, vorausgesetzt man wiegt unter 100kg und ist kleiner als 1,80
  3. Die „Adventure Tour“, bei der man sich auf Händen und Knien 1600m durch enge Löcher und Kamine pressen muss.

Die Touren 1 und 2 haben wir gemacht – Klasse!

Man sollte beim betrachten der Stalagtiten beachten, dass diese in Colorado lediglich 25 mm/1000 Jahre wachsen. Der Doppelzapfen auf dem Bild ist so ca. 1m lang!

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Auf der Tour 2 – geht es mal kurz auf einen Balkon:

 

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Wie wahr, wie wahr!